Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.

20 Fakten über Solarertrag

Datenbasiertes Wissen rund um Solarertrag, Photovoltaik-Leistung und Solarenergie in der Schweiz – kompakt aufbereitet.

1

1'150 kWh/kWp im Tessin

Das Tessin ist die ertragreichste Region der Schweiz. Solaranlagen liefern hier bis zu 1'200 kWh pro installiertem kWp und Jahr – vergleichbar mit Norditalien.

2

Solarmodule mögen Kälte

Pro Grad über 25°C verlieren Solarmodule ca. 0,4% Leistung. An einem kalten, sonnigen Wintertag in den Alpen können Module ihre Nennleistung sogar übertreffen.

3

Schweiz: Top-Einstrahlung in Europa

Mit 1'050–1'500 kWh/m² Globalstrahlung pro Jahr hat die Schweiz bessere Einstrahlungswerte als viele norddeutsche oder britische Standorte.

4

25+ Jahre Modullebensdauer

Moderne Solarmodule haben eine technische Lebensdauer von über 30 Jahren. Nach 25 Jahren liefern sie noch 80–87% ihrer Nennleistung.

5

Performance Ratio: 80% ist top

Der Performance Ratio zeigt, wie effizient eine Anlage arbeitet. Ein Wert von 80% oder höher gilt als hervorragend. Unter 70% besteht Handlungsbedarf.

6

10% Ertragsverlust durch Verschmutzung

Verschmutzte Solarmodule können bis zu 10–15% weniger Strom produzieren. Vogelkot, Pollen und Staub sind die häufigsten Verschmutzungsquellen.

7

Ost-West besser für Eigenverbrauch

Ost-West-ausgerichtete Anlagen liefern 10–15% weniger Jahresertrag als Südanlagen, verteilen die Produktion aber gleichmässiger über den Tag – ideal für den Eigenverbrauch.

8

65–70% des Ertrags im Sommerhalbjahr

Zwischen April und September erzeugt eine Solaranlage im Mittelland rund zwei Drittel ihres Jahresertrags. Der Dezember trägt nur 2–3% bei.

9

Batteriespeicher: 60–80% Eigenverbrauch

Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch bei 25–35%. Mit einem passend dimensionierten Batteriespeicher steigt er auf 60–80%.

10

Wechselrichter: 98%+ Wirkungsgrad

Moderne Wechselrichter wandeln über 98% des Gleichstroms in nutzbaren Wechselstrom um. Der europäische Wirkungsgrad ist die aussagekräftigste Kennzahl.

11

0,4% Degradation pro Jahr

Solarmodule verlieren jährlich ca. 0,3–0,5% ihrer Leistung. Nach 30 Jahren produzieren sie immer noch rund 87% der ursprünglichen Nennleistung.

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30–35° optimaler Neigungswinkel

Für maximalen Jahresertrag in der Schweiz ist eine Neigung von 30–35° ideal. Abweichungen bis 15° oder 50° verursachen nur geringe Ertragseinbussen.

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Schnee: Albedo-Effekt

Schneebedeckte Flächen reflektieren bis zu 90% des Sonnenlichts. Bifaziale Module können dieses reflektierte Licht auf der Rückseite nutzen und bis zu 25% Mehrertrag erzielen.

14

Alpine Solaranlagen: Wintervorteil

Solaranlagen in den Alpen produzieren im Winter 20–40% mehr als Anlagen im Mittelland, da sie über der Nebelgrenze liegen und von der Schneereflexion profitieren.

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Monitoring steigert Ertrag um 2–5%

Aktiv überwachte Solaranlagen liefern 2–5% mehr Ertrag als unüberwachte, da Probleme schneller erkannt und behoben werden.

16

1 kWp benötigt ca. 5 m² Dachfläche

Für 1 kWp installierte Leistung werden bei modernen Modulen etwa 4,5–5,5 m² Dachfläche benötigt. Ein typisches Einfamilienhaus hat Platz für 8–15 kWp.

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Solarstrom: einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU) Gestehungskosten

Die Gestehungskosten von Solarstrom in der Schweiz liegen heute bei 5–10 Rappen pro kWh – deutlich günstiger als Netzstrom mit 20–35 Rappen.

18

Diffuses Licht: 40–60% der Strahlung

Auch bei Bewölkung erzeugen Solarmodule Strom. In der Schweiz stammen 40–60% der Globalstrahlung aus diffusem Licht, das auch bei bedecktem Himmel verfügbar ist.

19

ZEV: Solarstrom für Nachbarn

Mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) können Nachbarn oder Mieter gemeinsam Solarstrom nutzen. Das steigert den Eigenverbrauch und die Wirtschaftlichkeit.

20

Energiestrategie 2050: Solar als Pfeiler

Die Schweizer Energiestrategie 2050 sieht einen massiven Ausbau der Solarenergie vor. Das Ziel: Bis 2050 sollen Solaranlagen einen wesentlichen Teil des Schweizer Strombedarfs decken.

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